FAQ – Häufig gestellte Fragen

Fragen, die vor einer Zusammenarbeit häufig kommen – für Marken und Organisationen, die direkt mit mir arbeiten. Für Agenturen gelten andere Regeln, die stehen hier. Was passt und was nicht, steht in den Rahmenbedingungen. Fehlt deine Frage: frag mich.

Was bekomme ich bei dir, das ich anderswo nicht bekomme?

Eine Person, die den Film als Ganzes verantwortet – vom ersten Gespräch bis zum letzten Frame. Du hast einen Ansprechpartner, nicht drei, und zwischen Idee und Umsetzung geht nichts verloren. Dazu eine Idee, für die jemand geradesteht. Nicht fünf Vorschläge, aus denen du auswählen musst, sondern die eine, die ich für die stärkste halte – begründet, und mit meinem Namen darunter.

Bin ich zu spät, wenn Konzept oder Drehbuch schon stehen?

Ja. Dann ist der Teil abgeschlossen, in dem ich den grössten Unterschied mache – und reine Umsetzung nach fremdem Drehbuch übernehme ich im Direktmandat nicht. Schade. Ist aber so. Melde dich trotzdem, sobald ein Projekt ansteht, bei dem die Richtung noch offen ist.

Warum maximal zwei Projekte gleichzeitig?

Weil ich die Verantwortung wirklich trage und nicht nur delegiere. Das geht nicht in Serie. Für dich heisst das: Du bekommst nicht Kapazität, sondern Aufmerksamkeit. Und ich sage dir ehrlich, wenn gerade keine frei ist.

Wann kannst du starten?

Kommt darauf an, was gerade läuft. Frag einfach – wenn es nicht passt, sage ich es sofort, statt dich hinzuhalten.

Arbeitest du auch ausserhalb des Aargaus?

Ja, in der ganzen Deutschschweiz. Der Kickoff findet bei dir statt, die Produktion in Aarau.

Wer ist am Drehtag dabei?

Ich. Bei Realfilm arbeite ich mit kleinem Setup, in der Regel mit einer Assistenz, bei Bedarf mit zwei. Das begrenzt die Produktionsweise, nicht den Anspruch. Ein kleines Team am Set ist für ungeübte Protagonisten oft die bessere Voraussetzung als eine grosse Crew.

Arbeitest du allein oder mit einem Team?

Beides, je nach Produktionslogik. Wo viele Aufgaben gleichzeitig anfallen oder Spezialdisziplinen nötig sind, stelle ich ein Team zusammen – für das Showformat «Neon Moves» habe ich unter fünf Wochen Zeitdruck fünf Freelancer geführt. Was nie wandert, ist die Entscheidung. Konzept und Umsetzung bleiben in einer Hand.

Was, wenn wir unterschiedlicher Meinung sind?

Du entscheidest. Immer. Es ist dein Unternehmen, dein Budget und am Ende deine Verantwortung. Aber ich sage dir, wenn ich glaube, dass etwas den Film schwächt. Dafür holst du mich – jemand, der nur nickt, ist günstiger zu haben. Der Massstab ist dabei nicht mein Geschmack, sondern die Strategie, auf die wir uns geeinigt haben. Ich kämpfe nicht gegen dich, sondern für das Ergebnis, das deinem Unternehmen am meisten bringt. Dass ich eine Idee vorschlage statt fünf, heisst nicht, dass du sie nehmen musst. Du kannst nein sagen, dann gehen wir nochmal. Was wegfällt, ist nur die Pflicht, zwischen Vorschlägen abzuwägen, die du gar nicht vergleichen kannst.

Was, wenn mir das Ergebnis nicht gefällt?

Dann bessere ich nach. Das ist vertraglich geregelt und war bisher nie nötig – weil wir vorher über Ziel und Richtung reden und nicht erst am Ende. Zwischenstände gibst du unterwegs frei. Es gibt keinen Moment, in dem ich mit einem fertigen Film um die Ecke komme, den du zum ersten Mal siehst.

Meine Mitarbeitenden sind keine Profis. Geht das?

Das ist der Normalfall. Meine gefilmten Arbeiten handeln fast ausnahmslos von Menschen, die sonst nicht vor einer Kamera stehen. Die meisten kommen mit Lampenfieber, manche mit Ausreden. Am Ende will niemand aufhören.

Wer entscheidet, wer im Film spricht?

Das entscheide ich mit dir. Es spricht, wer die Geschichte trägt – nicht, wer den höchsten Rang hat. Das ist keine Geschmacksfrage: Wer sich vor der Kamera wohl fühlt und etwas zu sagen hat, macht den Film besser.

Was, wenn jemand nicht vor die Kamera will?

Dann wird die Person nicht gefilmt. Zwang sieht man im Bild. Du informierst die Beteiligten vorgängig, ich bringe die Einwilligungserklärung mit und hole die Unterschriften vor Aufnahmebeginn am Set ein. Wer nicht unterschreibt, ist nicht im Film.

Was ist im Preis enthalten?

Die Umsetzung. Bei mir ist der Film im Honorar drin, nicht die Beratung dazu. Kreative Leitung ab CHF 8’000, Art Direction für Live & Bühne ab CHF 5’000, Details in den Rahmenbedingungen. Musik ist in der Regel dabei – ich arbeite mit einer lizenzierten Musikbibliothek. Braucht ein Projekt einen Track von anderswo, weise ich das im Angebot aus. Ebenso Drittkosten wie Sprecher:innen oder Archivmaterial.

Bekomme ich die Rohdaten?

Standardmässig nicht, Kamerafiles und Projektdateien bleiben bei mir. Wenn du sie brauchst, vereinbaren wir das im Angebot gegen Vergütung. Den fertigen Film bewahre ich fünf Jahre auf. Wenn du ihn in dieser Zeit nochmal brauchst, meldest du dich.

Darf ich den Film selbst anpassen?

Technisch ja: Bildformat, Auflösung, Dateiformat und Untertitel. Und du darfst unveränderte Ausschnitte für kurze Formate wie Social-Media-Teaser verwenden. Inhaltliche Eingriffe brauchen meine Zustimmung – Umschnitte, andere Musik, neue Sprecherstimme, Kombination mit fremdem Material. Nicht aus Prinzipienreiterei: Mein Name steht darunter, und ich stehe nur für Fassungen ein, die ich gemacht oder freigegeben habe. Weitergehende Bearbeitungen mache ich gerne, gegen zusätzliche Vergütung. Vollständig geregelt ist das in den AGB.

Arbeitest du mit KI?

Konzept und Drehbuch schreibe ich selbst. Entwurf, Design und Ausführung stammen von mir. KI-generierte Menschen setze ich nicht ein. Werkzeuge wähle ich frei, KI eingeschlossen: heute vor allem in der Nachbearbeitung und in der Recherche. Vollständig: Herkunftserklärung.

Warum laufen ältere Arbeiten unter einem anderen Namen?

Bis 2022 bin ich unter meinem Geburtsnamen Jonas Hofmann aufgetreten. Ältere Credits wie die Cannes Corporate Media & Media Awards laufen deshalb unter diesem Namen. Gleiche Person, gleiche Arbeiten.